Termine und Veranstaltungen

April 2020
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Hohe Lufter Kirchen Nachrichten

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"Die aktuell herausfordernde Lage macht es nötig, neue Wege zu gehen." Darin sind sich die drei Öffentlichkeitsbeauftragten des Evangelischen Kirchenkreises Hersfeld-Rotenburg, Pfarrerin Imke Leipold, Pfarrer Janosz König und Pfarrer Frank Nico Jaeger einig.

Darum haben die drei einen YouTube-Kanal gestartet, auf dem jeden Abend eine Andacht hochgeladen wird. "Es ist uns gerade in diesen Zeiten wichtig, die frohe Botschaft des Evangeliums zu verbreiten. Dafür müssen wir die alten Wege auch mal verlassen.", so die drei Geistlichen.

Den Link zu dem Kanal finden Sie hier.
https://www.youtube.com/channel/UC7xaLaA2v6a7XcTzBtrMhKQ

Ebenso gibt es von Pfarrer Dr. Thorsten Waap und Popkantor Matthias Weber jeweils ein Lied zum Sonntag. Die beiden laden herzlich dazu ein, einfach mitzusingen:
https://www.youtube.com/watch?v=_3uVxGZHXjk&feature=youtu.be

Auch in Neuenstein wendet sich Pfarrer Michael Zehender per YouTube an seine Gemeinde:
https://www.youtube.com/watch?v=rMZ8Qd4J8O8

 

Nachdem das sonntäglicheTurmblasen wegen der Corona Krise ausfallen muß, spielen Mitgliederinnen und Mitglieder des Posaunenchores am Sonntag um 10:00 Uhr von Balkonen oder aus Vorgärten ihrer Wohnungen ein paar Choräle.
Anbei ein paar Liedvorschläge:

29. März Judika

EG 445 Gott des Himmels und der Erde

EG 452 Er weckt mich alle Morgen

EG+ 111 Meine Zeit steht in deinen Händen 

EG 97 Holz auf Jesu Schulter

 

5. April Palmsonntag

EG 440 All Morgen ist ganz frisch und neu

EG 91 Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen

EG 93 Nun gehören unsre Herzen ganz dem

EG 545 Wir gehen‘ hinauf nach Jerusalem

 

12. April Ostersonntag

EG 106 Erschienen ist der herrlich Tag 

EG 116 Er ist erstanden, Halleluja

EG 103 Gelobt sei Gott im höchsten Thron

EG 109 Heut triumphieret Gottes Sohn

 

Bezirkskantor Sebastian Bethge und Pfarrer Dr. Andreas Leipold verschenken ein Ständchen und muszieren vor der Haustür

In den Wochen sozialer Distanz wollen Pfarrer  Andreas Leipold und Kantor Sebastian Bethge die Möglichkeit geben, seinen Lieben oder Freunden einen besonderen Gruß in Form eines „Ich-denk-an-dich-Ständchens“ zu senden. Ähnlich wie in früheren Zeiten die Verehrer unter dem Fenster der Liebsten musizierten, werden die beiden mit Flöte und Digitalpiano vor den Fenstern der Bedachten ein paar Minuten musizieren. Wer möchte kann sich für diesen musikalischen Gruß auch ein Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch oder dem Beiheft EG+ wünschen. Ausdrücklich soll dies ein Ständchen und keine konzertante Veranstaltung in Form eines Flashmobs sein, denn mit den beiden Musizierenden ist die maximale Anzahl von zwei Personen am Ort bereits erreicht. Auch wenn es eigentlich ein Zeichen des „Ich denk an dich“ sein soll, sollen Menschen nicht zögern, sich selber ein Ständchen zu wünschen. Sollten öffentliche oder soziale  Einrichtungen wie Pflegeheime die Möglichkeit haben, das Ständchen von einem isolierten Ort über ein hauseigenes System in die Zimmer der Bewohner zu übertragen, soll diese Gelegenheit gerne genutzt werden. Die Ständchen sollen zwischen 17:00 und 18:00 Uhr bei entsprechendem Wetter und nach Verfügbarkeit im Landkreis stattfinden. Als einzige Infrastruktur wird der Zugang zu einer Steckdose benötigt. Wer gerne ein solches Ständchen senden möchte, der schreibe bitte bevorzugt eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufe im Büro für Musik an der Stadtkirche unter 06621-965780 an. Weil das Büro zur Zeit nur unregelmäßig besetzt sein kann, wird gebeten auf Band zu sprechen. Mit dieser Aktion soll auch auf andere Leidtragende aufmerksam gemacht werden. Deshalb werden die Schenkenden gebeten nach Möglichkeit eine Spende an eine Einrichtung zu machen, die sich um die Folgen der Coronakrise kümmert. Ein dem Musizieren naheliegendes  Beispiel dafür ist der Nothilfefonds für freiberufliche Musiker der Deutschen Orchesterstiftung.   

 

 

 

 

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(Foto: K+S Minerals and Agriculture GmbH)

Bischöfin Prof. Dr. Beate Hofmann hat Anfang des Jahres damit begonnen, die Kirchenkreise unserer Landeskirche durch eintägige Besuche zu erkunden. Ende Februar war sie bei uns zu Gast. Neben Gesprächen mit den Mitgliedern des neu gewählten Kirchenkreisvorstands und mit den Vorsitzenden der Kooperationsräume standen auch Termine auf dem Programm, bei denen die Lebenswelt der Menschen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in den Blick kommen sollte. Ein solcher Termin war der Besuch im Werk Werra von K+S in Heringen. Neben den großen Themen Ökonomie und Ökologie, die sich mit dem Kalibergbau verbinden, kam hier auch die Frage in den Blick, was die Region für junge Menschen attraktiv macht.



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schwestern und Brüder,

aufgrund der aktuellen Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert-Koch-Institutes im Blick auf den Coronavirus wende ich mich heute an Sie mit Handlungsempfehlungen im Umgang mit kirchlichen Veranstaltungen. Der Aufruf der Bundesregierung, nach Möglichkeit auf Sozialkontakte zu verzichten, ist im Augenblick kein Widerspruch zu gelebter Nächstenliebe, sondern ihr Ausdruck. Für die kirchliche Arbeit bedeutet das, dass wir unsere Arbeitsformen, wo immer es möglich ist, an die aktuelle Lage anpassen müssen. Darum empfehlen wir Ihnen

  1. Gottesdienste und weitere kirchliche Veranstaltungen abzusagen, vorerst bis Ende April. Stattdessen bitten wir Sie, die Kirchenräume nach Möglichkeit offen zu halten und die Glocken weiter zu läuten, auch zu den Gebetszeiten. Wir regen an, Gebetstexte zum Mitnehmen auszulegen.

  2. Über ekkw.de und facebook werden wir Ihnen Hinweise auf online abrufbare Gottesdienste und digitale Gebetsformate zur Verfügung stellen. Wir arbeiten daran, weitere geistliche Angebote über das Internet und per Telefonabruf zugänglich zu machen.

  3. Wir bitten Sie, vor Ort telefonische oder digitale Kommunikationsketten aufzubauen, damit Menschen, die zu Hause bleiben wollen oder müssen, nicht von allen sozialen Kontakten abgeschnitten sind. Denken Sie dabei besonders an ältere Menschen und Menschen mit besonderen gesundheitlichen Risiken.

  4. Bitte informieren Sie die Menschen in Ihren Gemeinden, wie sie seelsorgerliche Begleitung, z.B. auch telefonisch oder per Mail, erhalten.

  5. Wir raten dazu, Konfirmationen und Jubelkonfirmationen auf den Sommer oder Herbst zu verschieben. Das Gleiche gilt auch für Taufen und Trauungen.

  6. Tote zu bestatten ist ein Werk der Barmherzigkeit. Daher bitten wir Sie, Trauerfeiern nach Möglichkeit durchzuführen. Dazu gehören auch die Bestattungen von Menschen, die am Corona-Virus gestorben sind. Wir bitten darum, Pfarrerinnen und Pfarrer, die selbst zur Risikogruppe gehören, in den Kooperationsräumen zu vertreten.

  7. Bei Unklarheiten und Fragen wenden Sie sich bitte an die Dekaninnen und Dekane, mit denen wir in ständigem Kontakt stehen.

Mit diesen Maßnahmen wollen wir dazu beitragen, Ansteckungsrisiken zu reduzieren und zugleich die Botschaft von der Liebe Gottes weiter zu sagen und Sorgenetze zu knüpfen. So wird es hoffentlich gelingen, die Menschen in dieser ungewöhnlichen Situation gut zu begleiten. Wir stehen dabei gemeinsam vor der Herausforderung, das kirchliche Leben nicht zum Stillstand zu bringen, sondern es in anderen Formen weiter zu führen.

Möge uns dabei das Wort auf 2. Tim 1, 7 stärken und begleiten:

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

Ihre

Beate Hofmann

aufmacher 200101 jahreslosung

 

Gedanken der Künstlerin Kathi Seemann zu ihrem Motiv zur Jahreslosung 2020

'«Ich glaube, hilf meinem Unglauben!» (Mk 9,24) ist der Ausruf des Vaters eines kranken Kindes, der den Glauben an Besserung verloren hat.

Vertrauen und Hoffnung vieler Menschen sind gebrochen durch den Zweifel und die Angst vor Veränderung. Was kann ich glauben, was bezweifle ich? Welche Dinge wären möglich, wenn man nur dran glaubt? Sei es nur mein eigenes Handeln und Umdenken im Konsumverhalten, als Antwort auf den Klimawandel, oder meine Solidarität und soziales Engagement als Antwort auf das Sterben im Mittelmeer. Unsere Gesellschaft als das kranke Kind.

Im Motiv zur Jahreslosung 2020 wird der schmale Grat zwischen Glauben und Unglauben – die Vielschichtigkeit von Trug und Wahrheit – zum Thema. Es zeigt ein fotografisches Stillleben aus Symbolen, die im Kontext aktuell-politischer Diskurse stehen. Die vielschichtige Inszenierung aus Objekten, Abbildungen und Studio Hintergründen stellt deren Glaubwürdigkeit in Frage. Bilder und Nachrichten die teils unglaublich, aber wahr sind; alltägliche Konsumprodukte, deren Notwendigkeit zweifelhaft sind.

In dieser Flut an Oberflächen und Symbolen verschwindet kopfüber ein menschlicher Körper, der in einer Rettungsweste steckt. Er steht – im Zweifel und im Glauben – stellvertretend für jede Betrachterin und jeden Betrachter.'

Mit der Herangehensweise über politisch- und gesellschafts-relevante Themen, will die Künstlerin die Jahreslosung nicht nur für Kirchengemeinde-Mitglieder, sondern auch für ein breites und generationsübergreifendes Publikum zugänglich machen. Ihr Ziel ist es, einen Anstoß für Diskurs, Reflektion und Rückbesinnung zu geben.

Zur Person: Kathi Seemann wurde 1989 in Mannheim geboren und studierte Visuelle Kommunikation und Fotografie in Kassel und Valencia.

Die Hütte war voll, als am 8. Februar 2020 die 1. Synode des neuen Kirchenkreises Hersfeld-Rotenburg in den Räumen der Stadt- und Johanneskirchengemeinde. auf dem Johannesberg tagte. Alles war sehr gut vorbereitet und schnell die ersten acht Punkte abgearbeitet. Doch dann folgte ein Wahlmarathon, der sich länger als geplant hinzog. Zum neuen Präses des Gesamtkirchkreises wurde Reinhard Kerst gewählt.

Einen vollständigen Bericht finden Sie auf der Homepage der Hersfelder Zeitung.

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Nach gut fünf Stunden Sitzung standen mit Pfarrer Dr. Thorsten Waap (von links), Monika Degenhardt, Pfarrer Carsten Köthe, Inge Sehmer, Dekan Dr. Frank Hofmann, Cornelia Mohr, Präses Reinhard Kerst, Maike Bohl und Dekanin Gisela Strohriegl die Mitglieder des ersten Kirchenkreisvorstands des neuen Kirchenkreises Hersfeld-Rotenburg fest.

Foto: Wilfried Apel

Stoffbänder2  Stoffbänder  Stoffbänder Ball1  Stoffbänder Ball2 (Fotos: Pfarrer Janosz König)

Kirche im Kino am Sonntag, 08. März, um 17.30 Uhr im Cineplexkino Bad Hersfeld "Britt-Marie war hier"

Eine Verfilmung des Romans „Britt- Marie war hier“ von Bestsellerautor Fredrik Backman („Ein Mann namens Ove“) steht im Mittelpunkt des nächsten „Kirche im Kino“- Films am 8. März.

Erzählt wird die Geschichte von Britt- Marie, deren Ehe nach vier Jahrzehnten auseinanderbricht, so dass Britt- Marie gezwungen ist, ein neues Leben zu beginnen und aus ihrem „Hausfrauendasein“ auf- und auszubrechen. Konkret bedeutet das: neue Wohnung, ein neues Umfeld, und vor allem muss sie eine Berufstätigkeit finden. Gar nicht so einfach, zumal die Kleinstadt Borg nur wenige freie Jobs zur Verfügung hat. Da nimmt Britt -Marie eine außergewöhnliche Aufgabe an: sie wird die örtliche Fußballmannschaft trainieren. Eine echte Herausforderung, die nicht nur Britt- Marie verändert.

In Kooperation mit dem Cineplex Kino in Bad Hersfeld zeigt das kleine Team der Pfarrerinnen Imke Leipold, Ann- Cathrin Fiß, Julia Kaiser, sowie Pfarrer Rainer Bätzing aus dem Kirchenkreis Hersfeld in regelmäßigem Abstand Filme, die sie interessant finden oder die sie sehr berührt haben.

Die Filme sind ganz unterschiedlich, mal Drama, mal Komödie, ernst oder heiter. Dem Film wird zu Beginn eine kurze Einführung vorangestellt. Dabei wird ein biblisch- theologisches Thema dem Film gegenüber gestellt.