Videoandachten des Kirchenkreises

3einhalb start 00006Die Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck wandert seit Pfingsten mit den Online-Gottesdiensten durch die Kirchenkreise. Viele Menschen nehmen an den analogen Gottesdiensten in Kirchen oder im Freien aus Vorsicht oder Rücksicht nicht teil oder haben Angst sich zu infizieren. Daher gibt es dieses Angebot der Landeskirche. Darüber hinaus hat der Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg ein eigenes digitales Programm entworfen. Jeden Samstag gibt es unter dem Motto „3 ½ Minuten. Ein Augen-Blick mit Gott“ kurze Impulse zur Woche: 
Zu den Videoandachten.

 Videogottesdienst aus Nentershausen

Am Sonntag, 23. August 2020, kommt der Videogottesdienst, der über die die Homepage der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck zu finden ist, aus Nentershausen. Ab 9.00 Uhr kann man den Gottesdienst unter https://www.ekkw.de anschauen und mitfeiern.

Pfarrerin Annette König gestaltet diesen Gottesdienst mit Ihrem Mann, Pfarrer Janosz König aus. An der Orgel und mit Gesang begleitet Franziska Deeg aus Bosserode den Gottesdienst.

„Der Himmel erzählt die Ehre Gottes“ – unter diesem Thema steht die Feier. Die evangelische Kirche in Nentershausen zählt zu den elf erhaltenen Bauernbarockkirchen in Osthessen. Eine freitragende Holztonnendecke überspannt das Kirchenschiff. Bemalt ist dies mit einer großen Himmelslandschaft und einzelnen biblischen Geschichten. Der Gottesdienst nimmt diesen Kirchenhimmel in den Blick und lenkt den Blick auf eine ganz zentrale biblische Erzählung, die in der Mitte der Kirche an die Holztonnendecke gemalt wurde.

Kirche Nh innen 1 Kirche Nh innen 2















Sommergrüße von den Pfarrerinnen und Pfarrern aus dem Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg

Mach mal Pause!

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. Prediger 3, 1

Es braucht gar nicht viel um ein kleines Picknick  zu machen. An einer handlichen Provianttasche hängt ein Taschenmesser mit Etui und in einer Seitentasche liegt ein Grubentuch.

GrubentuchSo ein Grubentuch ist sehr praktisch: Es ist fast unverwüstlich und unempfindlich gegen Flecken. Als kleine Tischdecke, als große Serviette oder auch um hinterher etwas wegzuwischen – es ist vielseitig einzusetzen. Am Ende des Picknicks kann man sogar noch seinen Abfall darin verwahren, damit auch der Nächste Reisende alles sauber vorfindet. Das Grubentuch nimmt es nicht übel.
Nebenbei erzählt es noch eine Geschichte vom Bergbau: „Die Bergleute … wickelten ihre Mahlzeiten zum Schutz darin ein, da die hohe Webdichte der Tücher verhinderte, dass Kohlestaub hindurch dringen konnte. Zum anderen wischten sie sich damit Schweiß und Kohlestaub aus dem Gesicht. Schließlich trockneten sich die Kumpels nach Schichtende damit ab. Daher war die Farbe ursprünglich schwarz/grau, damit der auch durch Waschen nicht mehr restlos zu entfernende Kohlenstaub nicht sichtbar war.“ (Wikipedia)

Glück auf!
Pfarrerin Andrea Koch, Heringen-Wölfershausen

 

Sommerandacht
Himbeeren„Julia, ist das dein Ernst? Du verschenkst ein Abnehm-Buch zum Geburtstag?“ Mit entsetztem Blick schaut mich der junge Kirchenvorsteher an, als er die Geburtstagsgrüße für die Gemeindeglieder betrachtet. „Was? Wieso? Hä? Wie kommst du denn darauf?“ Etwas entgeistert schaue ich ihn an. Ich muss laut lachen, als er das Buch „Weniger ist mehr“ – ein schönes Buch über die Entdeckung des Schönen in einfachen Dingen – in die Höhe hält. „Nein“, sage ich lachend, „da geht es nicht um’s Abnehmen, sondern darum, wie Gott uns mit kleinen Dingen glücklich macht.“

Der Sommer ist für mich die Zeit, in der weniger einfach mehr ist, in der Gott uns einlädt, ihn in den kleinen Dingen zu suchen und ihm zu danken: für eine Handvoll frisch gepflückter Himbeeren aus dem Wald, für einen Spaziergang im Sommerregen, für einen Kurzgottesdienst, eine Andacht, einen Segenswunsch an einer Wäscheleine.

Der Sommer ist die Zeit, in der wir uns unter einen Kirschbaum legen und zu Gott sagen: „Sprich nur ein Wort zu mir – ein einziges genügt – und meine Seele wird gesund!“
Ihre Pfarrerin Julia Kaiser


Der Sommer ist draußen
dersommeristdraussenDa wirst du ihn finden. Nicht auf facebook und nicht auf Instagram, auch drinnen im Haus ist er nicht. Draußen ist der Sommer zu spüren. Da kannst du ihn sehen, riechen, schmecken, hören: Margeriten und Kornblumen auf dem Feld oder knallgelbe Lilien im Park, Himbeeren am Wegrand, Licht und blauer Himmel, laue Luft, und morgens weckt dich Vogelgezwitscher. All das unbezahlbar, aber allen geschenkt. Das wünsche ich Ihnen: Zeit, um draußen zu sein und die Fülle des Sommers zu spüren.
Ihre Pfrin. Friederike Quapp, Klinik- und Kurseelsorge Bad Hersfeld 




Rücksichtsvoll, umsichtig und besonnen. Gottesdienste unter Auflagen wieder möglich.

Um wieder Gottesdienste feiern zu können, müssen laut Dekanin Gisela Strohriegl und Dekan Dr. Frank Hofmann zunächst sämtliche Belange zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln geklärt werden, dazu benötige man zudem eine gewisse Anzahl an Menschen, um die Vorgaben auch umzusetzen. "Wir brauchen zum Beispiel die Mitglieder des Kirchenvorstands, die Küsterinnen und Küster oder andere helfende Menschen, die selbst auf keinen Fall zu den Risikogruppen gehören dürfen, um das alles in der Praxis gut und so sicher wie möglich durchführen zu können", erläuterten die beiden Dekane.

Strohriegl Gisela

So müsse man darauf achten, dass die Besucher anderthalb, besser zwei Meter, voneinander entfernt säßen und die sich dadurch ergebende Zahl der zugelassenen Personen in einer Kirche nicht überschritten werde. So wird es überall eine festgelegte Höchstzahl an Sitzplätzen geben. "Fest steht“, so die beiden Geistlichen, „dass überhaupt größere Kirchen für eine Wiederaufnahme von Gottesdiensten geeignet sind. Das bedeutet weiterhin, dass es einige kleine Kirchen gibt, in denen die notwendigen hygienischen Standards aufgrund der Größe nicht eingehalten werden können und dort vorerst keine Gottesdienste stattfinden können." In vielen Kooperationsräumen habe es den Wunsch nach einer einheitlichen Öffnungsstrategie gegeben. Diese müsse nun erarbeitet werden. „Zuständig und verantwortlich“, so Dekan Hofmann, „sind einzig und allein die Kirchenvorstände. Bei diesen liegt die Verantwortung.“

Dekan Dr. Hofmann

Dekan Hofmann betont zudem, dass sich die Risikolage nicht verbessert habe. Auch darum müsse man die Wiederaufnahme von Gottesdiensten sorgfältig und in Ruhe vorbereiten. Man werde die Maßnahmen zum Infektionsschutz als oberstes Kriterium für das weitere Vorgehen ansetzen. Darüber hinaus gilt es zu bedenken, dass viele treue Gottesdienstbesucher ältere Menschen seien und damit zur Risikogruppe gehörten. Ebenso unsicher sei die Frage, ob viele Menschen aktuell wieder einen Gottesdienst besuchen möchten oder eher vorsichtig und zurückhaltend sind", verdeutlicht Dekanin Stohriegl. Bei den Besuchern ist ein Mund-Nasen-Schutz geboten. Für Geistliche und andere liturgisch handelnden Personen gilt diese Regel nur, wenn nicht mindestens 4 Meter Abstand zu den Besuchern eingehalten werden können.

 

Unabhängig vom Zeitpunkt einer Wiederaufnahme steht den Angaben aus dem Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg zufolge schon jetzt fest, "dass die Gottesdienste zunächst anders werden als vor Corona". So werde es kürzere Andachten ohne Gesang und Abendmahl geben. Es werden keine Gesangbücher ausgelegt, lediglich die Orgel sorge für eine musikalische Ausgestaltung. Und auch darin sind sich die Dekanin und der Dekan einig: "Das wird ein völlig anderes Gemeinschaftserlebnis sein, als wir es bisher kannten."

Der Kirchenkreis veröffentlicht weiterhin jede Woche auf seinem YouTube-Kanal (Evangelischer Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg oder www.kirchenkreis-hef-rof.de/) einen kurzen Video-Gottesdienste.

Alle Pfarrämter sind wie gewohnt telefonisch zu erreichen. In zahlreichen Kirchen liegen auch „Gottesdienste to go“ aus. All diese Formate haben sich in der letzten Zeit sehr bewährt. Wo und wann wieder Gottesdient gefeiert wird, wird auf den gewohnten Kanälen veröffentlicht.

Dekanatsbüro Rotenburg

Obertor 20
36199 Rotenburg

Telefon 06623/7368
E-Mail: kirchenkreis.hersfeld-rotenburg@ekkw.de

Die Aufgaben der Dekanatsassistenz teilen sich Frau Christel Hentschke und Frau Kerstin Rettinghaus.

Dekanatsbüro Hersfeld

Kirchplatz 4
36251 Bad Hersfeld

Telefon 06621/2341
E-Mail: kirchenkreis.hersfeld-rotenburg@ekkw.de

Die Aufgaben der Dekanatsassistenz teilen sich Frau Beate Ißleib und Frau Petra Will.

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Ihre Gisela Strohriegl, Dekanin
Ihr Frank Hofmann, Dekan

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