Evangelische Kirchengemeinde Weiterode

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  • Ihre Pfarrerin / Ihr Pfarrer (1):

    Ihr Pfarrer

    dirk krokerFriedhofstr. 1
    36179 Bebra-Weiterode

    Telefon: (06622) 2277

    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Gemeindehaus:

    Gemeindehaus

    Die Gemeinderäume befinden sich im Pfarrhaus.
    Friedhofstr. 1
    36179 Bebra-Weiterode

  • Gemeindehaus-Map:
  • Über die Gemeinde:

    Über die Gemeinde

    Unsere Dorfkirche liegt weithin sichtbar über dem Ort hinausgehoben auf einem Hügel. Sie ist ein durch viele Umbauten geprägter Bau, über dessen älteste Geschichte keine völlige Klarheit zu gewinnen ist.

    Der Chorturm stammt aus dem 13. Jahrhundert. In ihm stand der Hauptaltar. 1619 wurde die Kirche gänzlich umgebaut. Das Kirchenschiff wurde nach Westen verlängert, und auch der Altar wurde auf diese Seite verlegt. Im Turm schuf Maurermeister Hans Schuchardt auf der Seite zum Dorf hin einen neuen Eingang. 1719 wurde das Schiff erneut nach Westen erweitert zu der Ausdehnung, die es heute hat. Den Turm baute man ebenfalls um. Seit 1829 ziert ihn eine Haube.

    Mit dem Umbau 1719 erfuhr das Innere eine Erneuerung. Im Stile des bäuerlichen Barock wölbt sich über dem Schiff eine hölzerne Decke, die der Maler kunstvoll als Himmel gestaltete.

    Im Unterschied zu den Kirchen in Ronshausen und Richelsdorf wurde nicht das gesamte Tonnengewölbe ausgemalt, sondern der Künstler verteilte einzelne Bildausschnitte, sogenannte Kartuschen, symmetrisch über die Decke.

    An beiden Emporen wechseln Spruchbilder mit bildlichen Darstellungen.

    An der 1. Empore sehen wir Brustbilder der 12 Apostel. Der Längsbalken unter der Empore ist mit dem Glaubensbekenntnis beschrieben. An der 2. Empore erscheinen Figuren und Symbole aus dem Alten Testament.

    Die Orgel wurde 1739 von Johannes Weyer eingebaut und steht im Osten auf der oberen Empore.

    Die Kirche ist innen nicht so gerade ausgerichtet wie außen; der Altar und damit die Mitte des Chorraumes liegt etwas neben dem Mittelgang, und auch die Kanzel hinter dem Altar ist seitlich versetzt.

    Diese seltsame Unregelmäßigkeit soll das geneigte Haupt Christi am Kreuz versinnbildlichen.

    Im Jahre 1820 wurde die einfache Kanzel hinter dem Altar errichtet. Früher befanden sich an den Wänden im Chorraum Malereien und auch Gefallenentafeln.

    Über eine schmale Holzstiege gelangt man in den Glockenraum; dort hängen seit 1972 vier Bronze-glocken. Die schon lange geplante und dringend erforderliche Erweiterung der Kirche konnte 1954 in Angriff genommen werden. Der 1956 eingeweihte Anbau dient gleichzeitig als Gemeindehaus.

    Da die Kirche schon seit dem 13. Jahrhundert steht und oft Veränderungen erfahren hat, finden wir in ihr Spuren der verschiedensten Kunstepochen.

    1983 kam es zu Umbauarbeiten im Altarraum, gleichzeitig wurde der Anbau durch eine breite Treppe besser „angeschlossen“. Der Fußboden wurde mit Cornberger Sandstein ausgelegt und die gefundenen alten Grabsteine fanden einen neuen Platz außen an der Südwand.

    2003 wurde eine neue Heizung installiert und in 2004 sollen nun endlich die Deckenmalereien restauriert werden. In einem 3. Bauabschnitt wird es dann noch um die Renigung von Orgel und Emporenbildern gehen. Und das soll noch alles vor dem 950-jährigen Dorfjubiläum im Jahre 2007 geschehen.

Gelesen 822 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 23 Januar 2019 15:49