Evangelische Kirchengemeinde Wehrda-Rhina

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Weitere Informationen

  • Ihre Pfarrerin / Ihr Pfarrer (1):

    Fiß

    Ihre Pfarrerin:

    Dr. Ann-Cathrin Fiß

    Auf der langen Wiese 4

    36166 Haunetal – Wehrda

    Tel. 06673/368

    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Pfarramtsadresse: s.o.

    http://www.kirche-wehrda-rhina.de/

     

  • Gemeindehaus:

    Gemeindehaus:

    Hutzbergstraße 1

    36166 Haunetal – Wehrda

  • Platzhalter 02:

    Über die Gemeinde

    Die Gebäude

    Zur Kirchengemeinde Wehrda-Rhina gehören die Ortsteile Wetzlos, Schletzenrod, Wehrda und Rhina. Die Kirchengemeinde steht als Patronatsgemeinde unter der Schirmherrschaft von Patron Tim Freiherr von Campenhausen. Die beiden Kirchen in Wehrda und Rhina sowie das Pfarr- und Gemeindehaus blicken auf eine traditionsreiche Geschichte zurück. Bereits 1476 wird die Einweihung der Kirche in Wehrda durch den Weihbischof zu Würzburg erwähnt. Sie wurde 1490 und 1515 noch erweitert und bestand als zweigeschossige ostwärts ausgerichtete Chorturmkirche. 1567 begannen die Herren von Trümbach die Wehrdaer Kirche zu einer Wehrkirche umzubauen. Das alte Kirchenschiff wurde abgebaut und eine neue, größere Hallenkirche als Wehrkirche von Süden an den Chorturm angebaut. Der Turm selbst wurde zum zweigeschossigen Wehrturm mit Schießscharten und Schartenfenstern. Er erhielt außerdem eine welsche Turmhaube mit vier runden Erkertürmchen. Gleichzeitig umgab man die Kirche mit hohen und starken Wehrmauern. Die Kirche in Wehrda zeichnet sich besonders durch die zahlreichen, teils farbigen Adelsgrabmäler aus dem 16./17. Jh. aus, die in dieser Region sonst kaum zu finden sind. Zu sehen ist u.a. ein großformatiger Renaissance-Doppelepitaph, auf dem das Stifterehepaar, Lukas von Trümbach und Clara, geb. Schenk zu Schweinsberg, abgebildet sind. Außerdem steht in der Kirche ein Taufstein aus dem Jahre 1568 mit rundem Becken und Bandschlingenmuster. Momentan wird die Wehrdaer Kirche aufwendig renoviert. Ein Naturaußenputz ist angebracht worden, Dachstuhl und Turm werden saniert und der bei den Bauarbeiten aufgefundene historische Holzglockenstuhl soll wieder eingesetzt werden. Die Innenrenovierung ist in Planung.

    Die Kirche in Rhina ist ein 1814 erbauter klassizistischer rechteckiger Saalbau mit einem durch eine Haube abgeschlossenen Dachturm, der sich östlich über dem Chor erstreckt. Im Inneren sind dreiseitige Emporen zu finden, die zweigeschossig sind. Zentral an der Ostwand findet sich ein Buntglasfenster aus dem Jahr 1949, das aus der Glashütte Süßmuth stammt. Weiterhin gibt es eine Glocke aus dem Vorgängerbau aus dem 14. Jahrhundert und zwei Grabsteine der früheren Herren von Trümbach aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche ist 2014 aufwendig restauriert worden, wobei auch die bauzeitliche Deckenbemalung freigelegt worden ist.

    Das Pfarrhaus in Wehrda ist ein stattlicher Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach aus dem Jahre 1688. Es ist mit geschnitzten Eckpfosten, Balkenkopffries und doppeltem Gesims mit Taustrickornamenten versehen. Prominent beschrieben wird es in dem Roman „Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde“ von Friedrich Christian Delius, dessen Vater Pfarrer in Wehrda war.

    Die Pfarrstellenfinanzierung

    Die Kirchengemeinde Wehrda-Rhina zeichnet sich durch ein besonderes Projekt aus: Pfarrer vor Ort – Pfarrstellenfinanzierung. Um das Gemeindeleben unserer Kirchengemeinde trotz Strukturreform und einhergehender Pfarrstellenreduzierung zu schützen und lebendig zu halten, ist das Pilotprojekt Pfarrstellenfinanzierung erschaffen worden. Die Pfarrstelle wird durch private Spenden mit einem Beitrag von 15.000 Euro jährlich teilfinanziert, das entspricht ca. dem Arbeitgeberanteil einer viertel Pfarrstelle. Mehr Informationen über unsere Projekte und unser Gemeindeleben finden Sie auf unserer Homepage. Besuchen Sie uns doch!

    Homepage:

    http://www.kirche-wehrda-rhina.de/

Gelesen 1431 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 11 April 2018 15:15