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„Ich trink den Sommer wie den Wein“

KornblumenLiebe Leserinnen, lieber Leser,

es ist an der Zeit. Gerade wenn ferne Länder unendlich weit entfernt sind, gibt es fremde und zugleich wundervolle Welten vor Ort zu entdecken: Begegnungen mit Menschen, die in nächster Nähe leben und wahre Schätze sind. Landschaften, die viel Wärme und Leben ausstrahlen. Lichtspiele, die die Welt aufs Neue beleuchten. All das gibt es direkt vor unseren Herzen, ohne große Reise.

Was ist das anderes als Genuss pur – direkt im Alltag, ohne große Vorkehrungen? So ist der Sommer. Da ist so, als ob ich die Sonnenstrahlen des Sommers durch mich hindurchgehen lasse. So, als ob ich mich vollsauge mit dem Sommer und dem Leben. Genuss pur. Ja, im Genuss will ich mich üben. Und in die Worte von Hanns Dieter Hüsch stimme ich ein: „Ich trink den Sommer wie den Wein.“

Ihr Holger Grewe, Pfarrer der Ev. Stadt- und Johanneskirchengemeinde Bad Hersfeld

 

Sommergedanken

„Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag. Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.“ Dieses Lied gehört zu den „neueren“ im Ev. Gesangbuch (Nr. 334, 1). Es stammt aus den 60er Jahren und ist vielen Menschen vertraut. Mir selbst ist es zuerst im Kindergottesdienst begegnet. Sowohl die Melodie als auch der Text rufen darum positive Erinnerungen in mir wach.

Aber es ist auch für diese außergewöhnliche Zeit ein wunderbarer Zuspruch. Auch in schwierigeren Zeiten mit einem „Danke“ zu beginnen, ist eine mutige, aber auch ermutigende Erfahrung! Und nach dem „Dankesagen“ wird uns dann auch die Möglichkeit des „Entsorgens“ aufgezeigt - nämlich die Sorgen bei unserem Gott und Herrn abzuladen. Wie es auch schon in der Bibel heißt: „Alle eure Sorgen werft auf ich, denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5, 7). Bei ihm, unserem Herrn Jesus Christus, Sorgen abladen und loswerden, dies dürfen wir tun. Er ist nur ein Gebet weit entfernt!

Seien Sie alle Gott befohlen und bleiben Sie behütet!

Ihr Pfarrer Bernd Seifert, Ev. Kirchengemeinde Niederjossa-Hattenbach-Mengshausen

 

Sommergedanken

RosenGeh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben,
sich ausgeschmücket haben.

Wenn man in diesen Wochen in die Gärten schaut, blühen die Rosen üppig und prachtvoll. Rot, rosa, weiß, Gelb orange. Niedrig, als Strauch oder rankend – eine schöner als die andere. Manchmal strömt einem der Rosenduft entgegen. Richtig verschwenderisch sind die Rosen mit ihren Blüten.

Verschwenderisch ist auch die Linde – Blüten über Blüten, der ganze Garten duftet nach den Lindenblüten. Steht man unter einer blühenden Linde, dann ist es als würde der ganze Baum summen. Bienen, Wildbienen und viele andere Insekten laben sich an dem Nektar und den Pollen.

Die Natur kostet die Zeit aus. Und wir können es kosten – am Kirschbaum hängen die süßen Früchte. Mit allen Sinnen den Sommer genießen: Blütendüfte und der Geschmack nach Sommer.

Wie wunderbar hat Gott das alles geschaffen.

Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen,
aus meinem Herzen rinnen.

Ihre Andrea Koch